Chronik der Feuerwehr

Jahr 2017: 

In Arbeit

Jahr 2016: 

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am 15.01.2016 wurden 17 Aktive befördert und der neue Kreisbrandmeister, Christoph Resch aus Eresing, machte seinen Antrittsbesuch in Walleshausen.

Die zwei geplanten Veranstaltungen (Tanz in den Mai und Blaulichtparty) konnten aufgrund einer Nutzungsuntersagung für die Paartalhalle (aufgrund von festgestellten Mängeln) durch die Gemeinde Geltendorf nicht realisiert werden. Der Verein beteiligte sich dennoch an zwei großen Veranstaltungen, beim Festumzug anlässlich der 125-Jahr-Feier in Türkenfeld und beim Fest auf Schloss Kaltenberg für die 500 Jahre des Reinheitsgebots.

Die Fahnenabordnung war insgesamt elf Mal im Einsatz. 2016 wurden folgende Beschaffungen durch den Verein getätigt: Mützen und Uniformen, Fleece-Jacken für die Ausbilder und Material für den Schlauchwagen.

Auch die technische Ausstattung der Wehr konnte weiter verbessert werden. Zu dem Rollwagen für die Ölspurbeseitigung kamen noch ein Rollwagen mit 500m B-Schlauch und ein weiterer Wagen mit Ausrüstung für Hochwassereinsätze hinzu. Alle drei lassen sich als Wechselsystem für das MFZ verwenden.

 

 

Darüber hinaus wurden warme und wasserdichte Jacken für die Jugend durch die Gemeinde Geltendorf beschafft.

Bei der jährlichen Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Landsberg im Oktober 2016 wurde unserem 1. Kommandanten Egon Grandl für sein langjähriges Engagement das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen.

Zum Jahresende 2016 zählte der Verein insgesamt 160 aktive, passive und Förder-Mitglieder. Zum 31.12.2016 zählte die aktive Mannschaft insgesamt 48 Mann, der Jugendfeuerwehr gehörten 7 Jugendliche an, davon vier Mädchen und drei Jungen.

Jahr 2015:

Drei große Veranstaltungen wurden im Jahr 2015 vom Verein organisiert. Ende März fanden an zwei Wochenenden insgesamt fünf Theatervorstellungen unter der Leitung von Josef Lichtenstern statt, die sehr gut besucht waren. Den Reinerlös der Nachmittagsvorstellung spendete der Verein dem katholischen Kindergarten Walleshausen. Das Tauziehen fand am 11. Juli statt, nachdem es wegen des schlechten Wetters verschoben werden musste. Gewonnen hat dieses Mal die FFW, gefolgt vom Veteranenverein auf Platz zwei und dem Musikverein auf Platz drei. Weniger gut besucht war dieses Jahr die Blaulichtparty am 19. September. 

 

Der Verein nahm zudem an zwei weiteren Veranstaltungen teil: zu der Fahrzeugweihe der FF Kaltenberg am 17. Mai und zu der 140-Jahr-Feier der FF Eresing am 20. Juni.
Am 12. und 13.09.2015 wurde wieder eine 24-Stunden-Übung für die Jugend organisiert. Es wurden neun Einsätze vorbereitet und geprobt. Die Jugendlichen konnten dadurch wertvolle Erfahrungen sammeln. 

 

 

 

Für die Wechselcontainer des MZF wurde 2015 einer Auffahrrampe beschafft und von Josef Kellner hat der Verein ein praktisch neuwertiges Notstromaggregat als Spende erhalten.

Zum Jahresende 2015 zählte der Verein 53 Aktive, 7 Junge, 49 Passive und 49 Fördermitglieder; das waren insgesamt 158 Mitglieder, ein Plus von 13 im Vergleich zum Vorjahr.

Jahr 2014:

Bei der Jahreshauptversammlung am 17.01.2014 wurde die bisherige Vorstandschaft mit kleinen Änderungen bei den Beisitzern in ihrem Amt bestätigt. Ebensfalls wurden der amtierende 1. Kommandant Egon Grandl und der 2. Kommandant Martin Spickerin wiedergewählt.

Das Jahr 2014 stand voll im Zeichen des 140-jährigen Vereinsjubiläums. So fanden folgende Veranstaltungen statt:

„Tanz in den Mai" am 30.04.2014
„Blaulicht-Party" am 02.05.2014
Festsonntag am 04.05.2014

 Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Am Festsonntag, der auf dem Florianstag fiel, traffen sich die Gäste und Freunde der FFW Walleshausen nach dem Festgottetsdienst mit unserem Pfarrer Herrn Prof. Dr. Petar Vranikc in der Paartalhalle, um Gemeinsam mit den Vertretern der Ortsvereinenn, unserem Bürgermeister Herrn Wilhelm Lehmann und Mitglieder des Gemeinderats den Höhepunkt der Jubiläumstage zu feiern.

Im Jubiäumsjahr 2014 zählte der Verein -nach drei neuen Zugängen- insgesamt 123 Mitglieder; davon waren 46 Aktive, 66 Passive und 11 Jungen in der Ausbildung.

Viele Übungen sowie größere und kleinere Einsätze bestimmen den Jahresablauf der Freiwilligen Feuerwehr Walleshausen. Der gute Ausbildungsstand und die Einsatzbereitschaft unserer Wehr zeichnen sich im Erwerb von mehreren Leistungsabzeichen ab.

Egon Grandl - 1. Kommandant

Martin Spicker - 2. Kommandant

Vorstand des Vereins:
Andreas Eppli - 1. Vorstand
Bruno Falkner - 2. Vorstand
Michael Veneris - Schriftführer
Manfred Donderer - Kassier
Beisitzer:
Martin Lichtenstern, Andreas Widmann und Benedikt Wimmer

Jahr 2013:

In Eigenregie und ohne jegliche Kosten für die Gemeinde wurden die Wege auf der Hinterseite des Feuerwehrhauses gepflastert. Somit fällt der Transport von Material mittlerweile wesentlich leichter aus.

Zum 6. Mal fand in dem Zeitraum zwischen dem 11.03. und dem 22.03.2013 wieder ein Maschinistenlehrgang in Walleshausen statt. 

Die FF Walleshausen leistete Ihre Hilfe auch außerhalb der Gemeindegrenzen. So unterstützte sie die anderen Ortswehren beim Hochwasser in Scheuring. Ende Juni schickte die Feuerwehr Walleshausen ein kleines Hilfskontingent in das vom Hochwasser betroffene Gebiet nach Fischerdorf, bestehend aus acht Kammeraden und die Familie Klotz-Nebel. Die Gemeinde Geltendorf unterstützte diese Aktion, indem sie die Spritkosten für das Mehrzweckfahrzeug übernahm.

Am Wochenende 08./09. Juni fand zum ersten Mal eine 24-Stunden-Jugendübung (sog. "Berufsfeuerwehrtag") statt. Die Jugendlichen konnten viel Erfahrung sammeln und sich besser mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut machen.

Am 15.06.2013 fand zum zweiten Mal ein Tauziehwettbewerb der Vereine aus Walleshausen statt, dieses Mal mit eigenen Ligen für Männer und Frauen. Auch dieses Jahr war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Teilnehmer und Besucher hatten viel Spaß bis in den Abend hinein.

Jahr 2012:

Bei der Jahreshauptversammlung am 27.12.2012 wurde die überarbeitete und aktualisierte Vereinssatzung von den Vereinsmitgliedern einstimmig verabschiedet. Ebenfalls wurde der Jahresbeitrag angepasst.

Am 31.03.2012 unternahm der Verein einen Ausflug auf dem Flugplatz Klosterlechfeld, organisiert von Ralf Hofmann. Die anwesenden Vereinsmitglieder hatten die Gelegenheit, die Einrichtungen sowie die Ausrüstung der dortigen Feuerwehr kennenzulernen.

Am 16.06.2012 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Walleshausen zum ersten Mal ein Tauziehen der Vereine am alten Schulhaus. Rund 100 Gäste fieberten mit ihren Vereinen dem Finale entgegen.Nach einem spannenden Kräftemessen konnte die Feuerwehr das Finale gewinnen.

2012 wurden die Fenster im Feuerwehrhaus neu gestrichen. Die Warmwasser- bzw. Trinkwasserversorgung im Feuerwehrhaus wurde neu konzipiert. Für das Warmwasser gibt es künftig Durchlauferhitzer.

Am 13. Oktober organisierte die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund eine Feuerlöscher-Übung für Familien. Die Teilnehmer konnten dabei erfolgreich Spaß mit Lerneffekt kombinieren.

Der bisherige Jugendwart Julius Schadl musste aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurücktreten. Alexander Auerbeck übernahm zusammen mit Benedikt Wimmer die Funktion des Jugendwarts.

Jahr 2011:

Bei den Neuwahlen im Januar 2011 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Nach 15 erfolgreichen Jahren an der Spitze des Vereins übergab Franz Widmann das Ruder an Andreas Eppli als 1. Vortand. Die neue Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:

Andreas Eppli - 1. Vorstand
Bruno Falkner - 2. Vorstand

Michael Veneris - Schriftführer

Manfred Donderer - Kassier

Beisitzer:

Ralf Hofmann, Martin Lichtenstern und Robert Widmann

2011 wurde der Unterrichtsraum mit einem Beamer ausgestattet und die Präsentations- und Unterrichtstechnik modernisiert. Im Sommer konnten die nördlichen Parkplätze in Eigenleistung gepflastert werden.

Jahr 2010:

2010 wurde die Alarmierung per Handy (SMS) aktiviert. Die Benachrichtigung erfolgt über die Stelle am Krankenhaus Bobingen.

Am 08.05.2010 wurde im Anschluß an die Floriansmesse das neue Mannschaftsfahrzeug, das wir von der FFW Kaufering zum Preis von 4.500 Euro erworben haben, durch unseren Pfarrer Herrn Prof. Dr. Vrankic gesegnet. Dieses Fahrzeug ersetzt das alte TSF.

Zu einem kleinen Umtrunk im Feuerwehrhaus wurden neben unserer Mannschaft die Gemeindefeuerwehren, Herr Bürgermeister Wilhelm Lehmann mit Gemeinderäten sowie unserer Pfarrer begrüßt.

Im November wurde der Kellerabgang beim Feuerwehrhaus überdacht.

Zum Ende des Jahres 2010 zählte die FFW Wallesahausen 48 Aktive, 58 Passive und 6 Jugendliche.

Die Vorstandschaft zum 31.12.2010:

Franz Widmann - 1. Vorstand
Bruno Falkner - 2. Vorstand

Christian Neumair - Schriftführer
Thomas Widmann - Kassier
Egon Grandl jun. - 1. Kommandant
Martin Spicker jun.-  2. Kommandant

Jahre 2007 - 2009:

Ein Neues Löschgruppenfahrzeug LF10/6 der Feuerwehr Walleshausen wurde gesegnet.Alle Ortswehren der Gemeinde Geltendorf haben der Freiwilligen Feuerwehr Walleshausen am Sonntag, den 16.09.2007 die Ehre bei der Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeuges  LF 10/6 erwiesen. Bereits am Morgen erschienen zahlreiche Besucher, die mit den Wehren vor dem Feuerwehrhaus die heilige Messe mit Fahrzeugsegnung feierten. In seiner Predigt sagte Pfarrer Prof. Dr. Petar Vrankic: „Ein Dank gebührt der Feuerwehr Walleshausen, die zum Wohle der Ortschaft Tag und Nacht bereit steht.“

 

Bei den Ansprachen dankten Vorstand Franz Widmann, Bürgermeister Wilhelm Lehmann sowie Kommandant Egon Grandl allen, die zur schnellen Beschaffung des Fahrzeuges beigetragen hatten, besonders den Brandschützern, die sich in 250 Übungsstunden in das neue Fahrzeug eingelernt hatten und es auch beherrschen. Ein Dank ging auch an Herbert Rüll, der die alten Fahrzeuge stets im einwandfreien technischen Zustand hielt.

Zwischenzeitlich konnte im August 2007 unser altes LF16 zum Preis von 6.500 Euro und unser Ford Transit zum Preis von 950 Euro verkauft werden.

Mit Wirkung zum 1. April 2008 wurde die Leitstelle in Fürstenfeldbruck in Betrieb genommen, wo die Alarmierung zentral durchgeführt wird.

Der Internetauftritt unseres Vereins wurde im gleichen Jahr von Thomas Widmann gestaltet, so dass alle Termine und Sitzungsprotokolle online abgerufen werden konnten.

Bei der Jahreshauptversammlung am 23. Januar 2009 übergab Herbert Rüll nach 45 Jahren das Amt des Gerätewartes an Bernhard Neumair und Sebastian Hohenadl.

Jahr 2006:

Im Jahr 2006 konnte zum ersten Mal eine Maschinistenausbildung in Walleshausen durchgeführt werden. Wir stellten das Gebäude zur Verfügung und übernahmen die Verpflegung. Die Ausbildung wurde von der Inspektion und den Ortsfeuerwehren durchgeführt. Dieser Lehrgang ist bei allen Teilnehmern und Ausbildern sehr gut angekommen, so dass dieser seither fast jährlich in Walleshausen stattfindet.

 
Im September 2006 erhielten wir durch die Gemeinde Geltendorf die Zusage zum Kauf eines neuen Feuerwehrautos. Die Kosten in Höhe von 167.000 Euro wurden von der Gemeinde übernommen.

Jahr 2003:

Das Fest zum 25jährigen Gründungsjubiläum unseres Vereins wurde am 8. November 2003 gefeiert. Nach der Heiligen Messe, zelebriert von unserem Pfarrer Prof. Dr. Petar Vrankic, zogen wir mit unserem Patenverein Hausen, den Gemeindefeuerwehren, den Ortsvereinen, Herrn Bürgermeister mit Gemeinderäten sowie Gästen aus Walleshausen in die Paartalhalle zum Festakt ein. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden die Gründungsmitglieder unseres Feuerwehrvereins geehrt.

Jahr 2002:

Am 9. März 2002 hatten wir die traurige Pflicht, unserem Ehrenkommandanten Franz Widmann die letzte Ehre zu erweisen.

Bei der Jahreshauptversammlung 2002 wurde Herbert Rüll zum Ehrenkommandanten ernannt.

Jahr 2001:

Auch die Geselligkeit wird im Feuerwehrverein groß geschrieben. So wurden verschiedene Veranstaltungen durchgeführt, u. a. Vereinsausflüge, Weinfeste und Faschingsbälle. Im Jahre 2001 wurde unter der Leitung von Johann Lichtenstern wieder mit Theateraufführungen begonnen.

Jahr 1997:

Ein günstiges Angebot nahmen wir im Januar 1997 an und kauften von der aufgelösten Werksfeuerwehr Bundesbahn Aubing ein 27 Jahre altes noch gut erhaltenes Löschfahrzeug mit Beladung und acht neuen Atemschutzgeräten. Der Kaufpreis für das LF 16 mit einem 800 Liter Wassertank betrug 8.000 DM, es kann neun Feuerwehrmänner aufnehmen.

Die Fahrzeugweihe mit einem „Tag der offenen Tür“ und Vorführungen fand am 28. September 1997 statt. Der Festgottesdienst mit anschließender Fahrzeugweihe wurde durch unseren Ortspfarrer, den damaligen Prälat und späteren Kardinal Prof. Dr. Walter Brandmüller im Feuerwehrhaus zelebriert.

Bei den anschließenden Vorführungen wurde die Schlagkraft der Feuerwehr mit dem neu erworbenen Fahrzeug unter Verwendung des Atemschutzgerätes deutlich.

Jahr 1994:

Nach einigen Bauverzögerungen konnte nach fast fünf Jahren Bauzeit das neue Feuerwehrhaus am 10. Juli 1994 feierlich durch unseren damaligen Ortspfarrer Prälat Prof. Dr. Walter Brandmüller eingeweiht werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1,2 Millionen Mark, wobei an die Gemeinde 300.000 DM an Zuschuss flossen.

 

 

 

 

 

 

Jahr 1990:

Im Juli 1990 kauften wir von der Freiwilligen Feuerwehr Buch für 3.900 DM ein gebrauchtes 23 Jahre altes Tragkraftspritzenfahrzeug. Mit diesem Fahrzeug hatten wir einen erheblichen Vorteil gegenüber dem bis dahin noch gut erhaltenen Tragkraftspritzenanhänger von 1970, der von einem Traktor gezogen wurde.

Jahr 1989:

Am 27. März 1988 wurde an die Gemeinde ein Antrag für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses gestellt. Nach mehreren Differenzen war am 23. Oktober 1989 der erste Spatenstich für das Feuerwehrhaus mit einer großen Fahrzeughalle für zwei Löschfahrzeuge, Schulungsraum, Schlauchwaschanlage mit Trockenturm, Werkstatt und sanitären Anlagen getan.

Jahr 1988:

Die neue Fahne, die uns am 22. Februar 1988 von der Fahnenstickerei Eibl feierlich übergeben wurde, wurde nun zehn Jahre nach der Vereinsgründung geweiht. Vom 8. Juli bis 11. Juli 1988 feierten wir unsere Fahnenweihe. 

Am Freitag empfingen wir den Patenverein Hausen bei der Lourdes Grotte, mit den Ortsvereinen und der Festkapelle Walleshausen marschierten wir ins Festzelt ein. Nach dem offiziellen Bieranstich durch Schirmherr Bürgermeister Anton Reiser war der Festabend mit Ehrungen eröffnet. 

Am Samstag, bei der Schauübung, wurde umfangreiches Rettungsgerät und die über 100 Jahre alte Feuerwehrgeschichte demonstriert.

Am Sonntag wurde nach dem Weckruf zum „Herbergswirt Balleis“ marschiert, anschließend wurden die Fahnenbraut Barbara Neumair sowie die Fahnenmutter Traudl Widmann abgeholt. Nach dem Empfang der Gastvereine begann der Festgottesdienst mit Fahnenweihe, zelebriert von unserem damaligen Ortspfarrer Prälat Prof. Dr. Walter Brandmüller in der malerischen Lourdes-Grotte. Mit den Gastvereinen und vielen Mitwirkenden wurde die Fahne geweiht. Am Nachmittag sammelten sich 92 Gastvereine und sieben Musikkapellen zum Festzug. 1.500 Mitwirkende in Uniform und Trachten zogen mit festlich geschmückten Wägen in einem langen Marsch durch das Dorf.

 Am Montag abend traf man sich zum Festausklang mit der Blaskapelle Walleshausen nochmals im Festzelt.

Fahnenmutter: Traudl Widmann
Fahnenbraut: Barbara Neumair

Festmädchen:
Andrea Rüll, Susanne Bernhard
Michaela Klettner, Monika Jaud
Manuela Karl, Manuela Drexl
Susanne Bedrich, Hilde Welz
Birgitt Bernhard, Doris Karl
Gudrun Thomamüller, Birgit Schaller

Jahr 1987:

Bei den örtlichen Festen wurde seit 1978 unsere alte Standarte (Herkunft unbekannt) mitgeführt. Seit dieser Zeit dachten die Feuerwehrkameraden immer wieder an eine neue Fahne. Am 2. Januar 1987 wurde dann ein Festausschuß gegründet, der mit großem Eifer an die Arbeit ging, um diesen Wunsch zu verwirklichen. An unseren Herrn Bürgermeister Anton Reiser wurde mit der Bitte herangetragen, die Schirmherrschaft bei dem Fest der Fahnenweihe zu übernehmen. Dieser nahm die Aufgabe mit großer Freude an.

Am 7. November 1987 machte sich der Festausschuß zum Patenbitten auf den Weg nach Hausen, wo man sich mit der Nachbarwehr im Gasthaus Hief traf. Kommandant Rieger von der Freiwilligen Feuerwehr Hausen übernahm die Patenschaft im Namen seiner Feuerwehrkameraden gerne.

Jahr 1984:

Nach fünfjährigem Wirken stellte Egon Grandl sen. sein Amt als 1. Vorstand zur Verfügung. Es wurde deshalb am 5. Januar 1984 die gesamte Vorstandschaft neu gewählt:

Josef Lichtenstern, 1. Vorstand
Johann Lichtenstern, 2. Vorstand
Herbert Rüll, Kommandant
Erich Widmann, Schriftführer
Josef Bernhard, Kassier

Jahr 1980:

Im Jahre 1980 tat sich um den Feuerwehrkameraden Engelbert Neumair eine Theatergruppe zusammen. Die Aufführungen dieser Gruppe und der seit 1979 stattfindende Vereinsball fanden bei der Bevölkerung großen Anklang und bildeten eine gute finanzielle Grundlage.

Jahr 1979:

Nach kurzer Amtszeit stand Bruno Welz als 1. Vorstand nicht mehr zur Verfügung. Bei der Generalversammlung am 9. März 1979 im Vereinslokal Balleis wurde Egon Grandl sen. zum 1. Vorstand gewählt.

Jahr 1978:

Gründung Verein Feuerwehr Walleshausen

Die Wiedergründung des Feuerwehrvereins Walleshausen wurde am 26. Februar 1978 im Gasthaus Balleis, bei der 36 Bürger und Bürgerinnen anwesend waren, beschlossen. Großen Anteil dabei hatten der damalige Bürgermeister Karl Tochtermann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hausen Josef Rieger und unser Kommandant Herbert Rüll. Nach langen Diskussionen entschloß sich die Versammlung, eine Vorstandschaft zu wählen. Aus der Wahl gingen hervor:

Bruno Welz, 1. Vorstand
Herbert Rüll, Stellvertreter und Kommandant
Ilse Morenweiser, Schriftführerin
Luise Erhard, Schriftführerin ab 6. Juli 1978
Josef Bernhard, Kassier

Die ehemaligen Kommandanten Franz Widmann sen. und Ludwig Wurmser wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Erstes Ziel des Vereins war, das 100jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr zu organisieren. Um dies zu verwirklichen, schloß sich die Feuerwehr mit dem Sängerhort zusammen. Nach kurzer Vorbereitung wurde das Jubiläum vom 16. bis 18. Juni 1978 gefeiert. Die Feuerwehr feierte ihren Tag am Samstag, den 17. Juni. Er begann mit einer Schauübung, wo auch die alte Spritze von 1906 zum Einsatz kam. Den Festabend umrahmte die Bundesmusikkapelle aus Brandenburg / Tirol. Beim historischen Festzug, bei dem auch 27 Feuerwehren mitwirkten, hatten erstmals die neu eingekleideten Festmädchen ihren Auftritt.

Es waren dies:Ilse Baruth, Susanne Ludwig, Luise Erhard, Edith Mutter, Hedwig Kellner, Leni Balleis, Angelika Erhard, Anita Wurmser, Rosemarie Drexl und Barbara Ludwig.

Sie ließen es sich nicht nehmen und legten als Damenlöschgruppe das Leistungsabzeichen der Stufe 1 (Bronze) ab.

Jahr 1945-1970:

Beim Rückzug der Deutschen Truppen 1945 wurde eine motorgetriebene Feuerwehrspritze von Soldaten an zwei Bauern aus Walleshausen übergeben mit dem Befehl, diese zunächst zu verstecken und sie dann der örtlichen Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Monatelang wurde die Maschine auf dem „Barthof" sicher verwahrt und dann an die Feuerwehr übergeben.

1962 wurde diese durch eine Motorspritze TS/8 (Tragkraftspritze) von VW Magirus abgelöst, acht Jahre später wurde noch ein passender Anhänger mit integrierten Geräten, Armaturen und Schläuchen gekauft. Diese Spritze war 35 Jahre im Einsatz, bis sie 1997 durch eine neue Tragkraftspritze ersetzt wurde.

Jahr 1905:

Am 19. Oktober 1905 beschloß die Gemeinde eine neue Spritze anzuschaffen. Im Frühjahr 1906 wurde die neue Spritze aus Stahl und Eisen mit einem Sauganschluß und zwei Arbeitszylinder an die Feuerwehr übergeben. Nach 39 Jahren gehörte auch sie der Vergangenheit an, denn die Zeit der Motorspritzen hatte längst begonnen. Beide Spritzen sind noch gut erhalten wobei die Spritze vom Jahr 1906 bei Vorführungen zum Einsatz kommt und bei Festumzügen mitgeführt wird.

Jahr 1876:

Der Feuerwehrhauptmann (Kommandant) wurde von der Gemeinde gewählt und übernahm ehrenamtlich die Führung der Feuerwehrmänner. Einen wesentlichen Fortschritt erhoffte man sich mit der ersten fahrbaren Feuerwehrspritze die 1876 von der Gemeinde gekauft wurde. Die Spritze bestand größtenteils aus Holz, konnte aber selbst nicht ansaugen. Wassermänner mußten mit Eimern das Wasser in die Spritze füllen und Spritzen-männer pumpten das Wasser mit großer Hebelkraft zum Strahlrohr. Vom Hauptmann wurden Zugführer, Zeugwart (Gerätewart), Wassermänner, Spritzenmänner, Steiger- und Ordnungsmänner, Hornist sowie der Sanitäter bestimmt. Bei Übungen ging der Hornist durchs Dorf und forderte alle aktiven Wehrmänner durch besonderes Trompetenspiel zur Übung auf.

Jahr 1874:

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Walleshausen

Aus dieser Not heraus, traten Männer und Burschen aus dem Ort formlos zusammen. Sie beschafften sich Eimer aus Leinen, damit sie wenigstens vom Dorfgraben aus eine Wasserkette bilden konnten, um in Zukunft so einem Schadfeuer Einhalt zu gebieten. Das war der Ursprung der Walleshausener Freiwilligen Feuerwehr, die am 01. April 1874 unter Bürgermeister Ludwig Drexl öffentlich von der Gemeinde gegründet wurde. Seit dieser Zeit sind die männlichen Bürger vom 18. bis zum 60. Lebensjahr wehrpflichtigt. Als Gründungsmitglieder waren aktiv:

Bendenrieder Franz, sogleich zum Hauptmann gewählt
Leinauer August, Buck Josef
Grasser Josef, Schöttel Georg
Knoller Franz, Lutzenberger Bernhard
Schäffler Josef, Böck Peter
Walter Kaspar, Schantini Ignaz
Spicker Johann, Neumair Josef
Klas Martin

Jahr 1865:

Zwischen 1815 und 1874 brannte es über zehn Mal in Walleshausen. Durch die damalige Strohbedachung konnte sich das Feuer auch rasant auf andere Gebäude ausdehnen. So ereignete sich am 27. Oktober 1865 wohl die größte Feuersbrunst aller Zeiten in Walleshausen. Durch glühende Asche wurden 8 Anwesen ein Raub der Flammen und 8 Familien waren Obdachlos. 5 Familien kamen bei Nachbarn unter, 3 Familien wurde im Pfarrhof untergebracht. Nach mündlicher Überlieferung brannte es viel häufiger im Ort.

Jahr 1864:

Vor über 150 Jahren waren die Einwohner von Walleshausen oft schutzlos dem Feuer ausgeliefert. Hier blieb es nicht nur beim Gebäudeschaden, oft verbrannten die gesamten Futtervorräte mit Tieren, sowie auch die Besitzer.

Im Frühjahr 1864 brannte es beim Widdenbauer. Das Schadfeuer ist beim Schmalz-auskochen am offenen Feuer entstanden. Der damalige Besitzer "Beisch" ist mit seinem Tagwerker beim Vieh retten im Stall unkenntlich verbrannt. Der Bauer konnte nur durch Goldklumpen zwischen den verkohlten Gebeinen identifiziert werden. Der Mann wollte vermutlich auch seine Goldstücke in der Schurztasche vor dem Feuer in Sicherheit bringen.